Schulen entwickeln sich weiter

Die Schule muss viele Ansprüche erfüllen. Sie hat nicht nur einen gesetzlich definierten Bildungsauftrag, sondern auch einen Erziehungs- und Betreuungsauftrag. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse, aber auch veränderte Anforderungen der Gesellschaft führen dazu, dass die Schulen sich stetig weiterentwickeln und neuen Herausforderungen anpassen.

Jede einzelne Schule hat den Auftrag der Volksschulleitung, sich so weiterzuentwickeln, wie es für ihren Standort sinnvoll ist. Deshalb setzen die Schulen im Rahmen ihrer Teilautonomie unterschiedliche Schwerpunkte. Darüber hinaus können sich die Schulen mit einem eigenen Projekt am Programm «Schulentwicklungsprojekte der Volksschulen Basel-Stadt» beteiligen. Dieses freiwillige Angebot besteht einerseits aus Schulentwicklungsprojekten und andererseits aus sogenannten Erfahrungsschulen.

Schulentwicklungsprojekte

Schulentwicklungsprojekte gibt es an vielen Schulen im Kanton Basel-Stadt. Manche betreffen die ganze Schule, andere nur einzelne Klassen. Ein Schulentwicklungsprojekt bewegt sich im Rahmen des geltenden Schulgesetzes und konzentriert sich auf ein bestimmtes Thema, zum Beispiel Integration oder Unterrichtsentwicklung.

Nebst vielen lokalen Schulentwicklungsprojekten gibt es auch grosse nationale Schulprojekte, die in verschiedenen Kantonen umgesetzt, ausgewertet und finanziell unterstützt werden. Dazu gehört das Projekt «Bildungslandschaften». Innerhalb dieses Projekts wird zum Beispiel die Zusammenarbeit mit anderen Bildungs- und Freizeiteinrichtungen im Quartier verstärkt.

Mehr zum Programm Bildungslandschaften in der Schweiz

Mehr zu den Bildungslandschaften in Basel-Stadt

Auch so genannte SWiSE-Schulen gibt es an verschiedenen Schulen in der Deutschschweiz. SWiSE ist die Abkürzung für «Swiss Science Education». Im Fokus steht die Weiterentwicklung des naturwissenschaftlich-technischen Unterrichts in der obligatorischen Schule.

Mehr zu den SWiSE-Schulen

Erfahrungsschulen

Erfahrungsschulen sind einzelne Schulen, die neue pädagogische Konzepte ausserhalb des geltenden Schulgesetzes erproben. Eine solche pädagogische Neuerung könnte zum Beispiel das Lernen in altersgemischten Gruppen sein. Erfahrungsschulen dokumentieren ihre Erfahrungen und unterstützen andere Schulen, die ihre Erfahrungen nutzen möchten. Denn was sich bewährt, könnte allenfalls später generell eingeführt werden.

Auch Erfahrungsschulen müssen gewährleisten, dass die Bildungs- und Lernziele erreicht werden, so dass der Übertritt an die Anschlussschulen bestmöglich gelingt. Deshalb braucht es eine Prüfung und Genehmigung durch den Departementsvorsteher. Die Primarstufen Schoren und Münsterplatz und die Sekundarschule Sandgruben sind Erfahrungsschulen.

Eine Übersicht über die Schulentwicklungsprojekte der Volksschulen Basel-Stadt finden Sie hier

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