Nach der Volksschule

Nach elf obligatorischen Schuljahren ist die Volksschule abgeschlossen. Das Bildungsangebot des Kantons geht aber nach dem Volksschulabschluss weiter: Basel-Stadt verfügt über ein breites Angebot an weiterführenden Schulen und fördert die berufliche Grundbildung.

Um den Jugendlichen die Wahl der Ausbildung zu erleichtern, bietet der Kanton vielfältige Beratung und Unterstützung an.

Der Weg zum Beruf

Der berufsbildende Weg führt die Jugendlichen entweder direkt in Berufspraxis und Berufsfachschule oder in eine Vollzeitschule. Wer eine zwei-, drei- oder vierjährige Berufslehre macht, arbeitet in einem Lehrbetrieb und besucht während ein bis zwei Tagen pro Woche eine Berufsfachschule (duales System). Leistungsstarke Jugendliche können zudem während oder nach einer drei- oder vierjährigen Lehre die Berufsmaturität erlangen. Dies öffnet den Weg an die höheren Fachschulen und Fachhochschulen.

Ein Einstieg in die Berufslaufbahn ist auch über eine berufsbildende Vollzeitschule möglich: über die Wirtschaftsmittelschule, die Informatikmittelschule oder die Fachklasse für Grafik an der Schule für Gestaltung.

Der Weg zu Universität und Fachhochschule

Der schulische Weg führt die Jugendlichen über die allgemeinbildenden Mittelschulen an die Universität oder an die Fachhochschule. Dazu gehören die fünf Gymnasien und die Fachmaturitätsschule mit ihren sechs thematischen Schwerpunkten.

Späterer Wechsel möglich

Ein Wechsel zwischen diesen beiden Wegen ist zu einem späteren Zeitpunkt in beide Richtungen möglich: Praktisch veranlagte Jugendliche können während des Gymnasiums oder von der Fachmaturitätsschule aus eine Lehre beginnen. Umgekehrt können Jugendliche nach der WBS via Übergangsklasse (ÜK) in ein Gymnasium wechseln oder nach der Berufsmaturität mit der einjährigen Passerelle den Zugang zu einem Universitätsstudium erwerben.

Die neue Sekundarschule, die im Sommer 2015 mit den ersten Klassen startete, ist so aufgebaut, dass den Schülerinnen und Schülern möglichst lange viele Wege offen bleiben. Die Leistungszüge haben eine hohe Durchlässigkeit und bereiten auf mehrere Anschlussmöglichkeiten vor. Guten Schülerinnen und Schülern des E-Zugs steht der direkte Weg ins Gymnasium offen. Wenn sie dies anstreben, haben sie Anspruch auf «individuelle Zusatzförderung». Übergangsklassen braucht es dann nicht mehr. Andererseits sollen die Schülerinnen und Schüler des P-Zugs die Vorteile einer anspruchsvollen Berufslehre mit Berufsmaturität vermehrt in Betracht ziehen.

Noch keine Anschlusslösung?

Alle Schülerinnen und Schüler in Basel-Stadt, die nach der obligatorischen Schulzeit keine Anschlusslösung haben, bekommen Unterstützung. In einem Übergangsverfahren wird für sie die passende Anschlusslösung gesucht.

Mehr zum Übergangsverfahren

Anlaufstellen

Es gibt viele ganz unterschiedliche Stellen und Angebote, die Jugendlichen für die Berufswahl oder bei der Lehrstellensuche zur Verfügung stehen.

Eine Orientierung in der Vielfalt der Anlaufstellen
 

Die Anschlussmöglichkeiten nach der Sekundarschule

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